Die mit dem globalen Verstädterungsprozess einhergehenden immensen ökologischen, ökonomischen, sozialen und ästhetischen Veränderungen stellen eine Herausforderung für alle raumbezogenen Disziplinen dar, die auf sehr unterschiedlichen Ebenen agieren. 

Um auf diese Herausforderungen in Gesellschaften, urbanisierten Räumen, in der natürlichen Umwelt bis hin zum Klimawandeln jedoch nachhaltig antworten zu können, bedarf es des Zusammenspiels aller raumbezogenen Disziplinen. Eine Praxis, die auf unterschiedlichen Ebenen auf der Grundlage von Forschung und Lehre agiert, soll als „Interdisziplinäre Urbanistik“ bezeichnet werden. 

Mit der Einrichtung eines konsekutiven, interdisziplinären Masterstudiengangs Urbanistik - Landschaft und Stadt- wird an der TUM ein neues Angebot für einen dringenden Bedarf in der Gesellschaft, im Spektrum planerischer Studiengänge und in einschlägigen Planungs- und Forschungsinstitutionen geschaffen.  

Die thematische Schwerpunktsetzung des Studienganges muss sich wandelnden Realitäten anpassen können. Zur Zeit wird die globale Verstädterung für Städtebau, Stadtforschung, Landschaftsarchitektur sowie Raumentwicklung als entscheidene Herausforderung gesehen. Diese erzeugt einen neuen Raumtyp: urbane Landschaften

Das Institut für Entwerfen, Stadt und Landschaft hat in diesem Forschungsfeld eine Kompetenz herausgebildet, die auf der interdisziplinären Kooperation von Architekten, Urbanisten, Landschaftsarchitekten innerhalb der Fakultät für Architektur liegt, die in Deutschland einmalig ist.

Weitere Informationen zum --> Masterstudiengang Urbanistik finden Sie auf den Seiten des Instituts für Entwerfen, Stadt und Landschaft.